Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther


"Statt mutmachende Adlerhorste zu sein, gleichen die meisten Schulen vollgestopften Hühnerställen. Das darf so nicht bleiben!”

Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther


Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther

Gerald Hüther ist Hirnforscher an der Uni Göttingen und fest davon überzeugt, dass in unsere Köpfen etwas anderes hineingehört als Stroh. Er ist Mitglied der Expertengruppe für die Zukunft des Lernens im Bundeskanzleramt und des Rates für kulturelle Bildung. Als Initiator und Begleiter einer ganzen Reihe von Initiativen, versucht er etwas zu tun, statt immer nur davon zu reden, was alles getan werden müsste: www.schule-im-aufbruch.de, www.schulen-der-zukunft.org

Ein paar Bücher hat er auch geschrieben, das letzte, zusammen mit Uli Hauser vom STERN (Jedes Kind ist hochbegabt) landete gerade auf Platz 4 der Spiegel-Bestsellerliste.

SCHULE IM AUFBRUCH - Basislager für Heldenreisen


Jedes Kind beginnt sein Leben als Heldenreise: mutig und zuversichtlich, offen und beziehungsfähig, voller Entdeckerfreude und Gestaltungslust, und mit einem Gehirn, in dem so viele Vernetzungsoptionen angelegt sind, dass es überall auf der Welt all das Lernen kann, was es dort für ein glückliches und erfülltes Leben braucht.

Und dann schicken wir sie in Schulen, wo sich im atemberaubenden Tempo ihre angeborene Lernlust in geistlosen Schulfrust verwandelt.

Das liegt aber weder an ihren genetischen Anlagen, noch an ihrem Gehirn, sondern an den ungünstigen Lernerfahrungen, die sie dort machen. Statt nach den in ihnen verborgenen Schätzen, ihren besonderen Talenten und Begabungen zu suchen, werden sie von Pädagogen unterricht, abgefragt und selektiert, als wären ihre Gehirne Fässer, die es mit Wissen vollzustopfen gilt.

Statt mutmachende Adlerhorste zu sein, gleichen die meisten Schulen vollgestopften Hühnerställen. Das darf so nicht bleiben!”

Immer mehr Eltern ahnen das, und viele Lehrer wissen das und werden davon krank, von „oben“ ist keine Besserung zu erwarten, die Transformation der in unseren Schulen herrschenden Lern- und Beziehungskultur kann also nur von unten, in jeder einzelnen Schule, in Gang gebracht werden – als eine sich im ganzen Land ausbreitende Bewegung. Die Initiative, Schule im Aufbruch ist der Motor, der dieser Bewegung Schwung verleiht und die Plattform, die sie koordiniert.

“Mit der Roadshow Lernlust statt Lernfrust haben wir in 10 Tagen in 10 Städten etwa 10.000 Menschen erreicht und ‘Glutnester’ für einen Flächenbrand gelegt, der unsere Schulen in das verwandelt, was sie eigentlich sein müssten: Basislager für Weltentdecker und Weltgestalter für Helden, wie sie die Welt von morgen braucht!”